Willkommen bei den Workshops 2018

Liebe Festivalbesucherinnen und -Besucher,

herzlich Willkommen auf den offiziellen Workshop-Seiten des Festival-Mediaval in Selb. Auch beim 11. Festival-Mediaval (06. – 9. September 2018) könnt ihr an Workshops teilnehmen. Welche Workshops beim 11. Festival angeboten werden, könnt ihr hier sehen.

Beim Festival-Mediaval in Selb (Bayern) finden an vier Tagen Workshops für die Festivalbesucher statt. In kleinen Gruppen erforschen die jeweils maximal 20 Teilnehmer unter Anleitung erfahrener Kursleiter/innen mit viel Spaß ein historisches, kulturelles Thema, sodass sie eine Menge neu erworbenen Wissens und neuer Fähigkeiten mit nach Hause nehmen. Die Workshops sollen dazu dienen, historisches Kulturgut (Handwerk, Musik, Tänze etc.) nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Jeder Workshop dauert 90 Minuten.

Da die Workshops auf dem Festivalgelände abgehalten werden, benötigen die Teilnehmer neben ihrer Buchungsbestätigung auch ein Festivalticket.

Hinweis: Auch bei schlechten Wetter können fast alle Workshops abgehalten werden, da das Denkmal überdacht ist, ein Workshop-Zelt gibt und einige Workshops direkt im Lager statt finden.

Die Online-Anmeldung wird vorraussichtlich Mitte März frei geschaltet.

Direkt zu den jeweiligen Workshop-Themen:




 

Handwerk

Funke, Zunder, Lagerfeuer

Funke, Zunder, Lagerfeuer (© 2017 Christian Müller)Feuer machen. Seit Jahrtausenden für die Menschen eine Fertigkeit von fundamentaler Bedeutung, auch heute noch von ungeheurer Faszination.
Dennoch in der heutigen Zeit von moderner Technik weit in den Hintergrund gerückt sind diese Fertigkeiten mehr oder weniger verloren gegangen.
Mit diesem Workshop unternehmen die Teilnehmer eine kleine Zeitreise. Die vielleicht wichtigste archaische Fähigkeit in der Entwicklung der Menschheitsgeschichte wird wieder zum Leben erweckt.

Wie wurde im Mittelalter Feuer entzündet, ohne Feuerzeug, ohne Streichholz?
Wie wurden Herd und Lagerfeuer in Gang gebracht?
Die Teilnehmer werden sich praktisch im Umgang mit Schlageisen und Feuerstein erproben, spannende und erstaunliche Erfahrungen zu Funke, Zunder und Lagerfeuer mit nach Hause nehmen.

Auch für besondere Situationen wird Wissen an die Hand gegeben. Je mehr Wind und Wetter ein Feuer erfordern, desto schwieriger gestalten sich die Umstände, es zu entfachen. Es fühlt sich gut an, wie ein echter Wikinger auch Nässe und Kälte, Schnee und Wind zu trotzen und ein Feuer sicher in Gang bringen zu können. Weiß man wie, wird vieles erstaunlich einfach und gerade deswegen einfach erstaunlich!
Höhepunkt immer der Moment, in welchem nach Anpusten der selbst erzeugten Glut die ersten Flämmlein aus dem Zundernest züngeln und man rufen kann: „Ich habe Feuer gemacht!“.

Das wohlverdiente Zertifikat zum Meister über Funke und Zunder wird dann jedem Teilnehmer gerne überreicht.

Referent: Michael Goretzki

 

Die Welt der Gewürze
aus der Sicht der 5 Elemente Küche

Die Welt der Gewürze (© 2017 Christian Müller)Verwenden Sie regelmäßig frische und getrocknete Kräuter und Gewürze. Sie bieten uns wegen der starken Wirkung ihrer ätherischen Öle nicht nur Geruchs-und Geschmackserlebnisse, sondern beste Hilfe beim Verdauen.Dadurch erklärt sich auch, warum künstliche Aromen nicht bekömmlich sind, sondern eher belastend wirken. Die frischen Kräuter mit ihrem Grün liefern uns außerdem Stoffe für den Blutaufbau und Enzyme. Wenn Sie in Zukunft mit Begeisterung würzen ist der Genuss und das Lob für ihre Kochkunst garantiert.

Das Kochen im Zyklus der Elemente leitet sich vom Sheng-Zyklus,dem Fütterungszyklus, ab. Das Holz nährt das Feuer, aus der Asche des Feuers geht die Erde hervor, in der Erde entstehen Mineralien.Die Mineralien reichern das Wasser an, welches wieder das Holz wachsen lässt. Auf diese Weise gekochte Speisen spiegeln die Naturgesetze wieder. Denn nicht nur, dass auf den Frühling der Sommer folgt, auf die Kindheit die Pubertät folgt, auch unsere Organe werden nach diesen Gesetzmäßigkeiten versorgt. Die Milz versorgt die Lunge, diese gibt die Energie an die Nieren weiter....Speisen, in denen jede Geschmacksrichtung, sprich jedes Element enthalten ist schmecken viel besser, runder und sind energetisch wertvoller.

Referent: Wollblume

 

Salben und Balsame nach alten Rezepten

Salben-Workshop (© Berit During)Dieser Workshop gibt eine Einführung in die Welt der Kräuter und ihrer heilsamen Anwendung in Form von Salben und Balsamen. Am Anfang erkläre ich Euch die Wirkweisen der einzelnen Bestandteile und danach werden wir gemeinsam verschiedene Salben und Balsame herstellen. Eure selbst hergestellte Kräutersalbe könnt Ihr dann mit nach Hause nehmen. Eine kleine Rezeptsammlung mit den Wirkungen bekommt Ihr auch mit dazu.

Referent: Wollblume

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„Literatur/Schreiben"

Erzähl deine Geschichte! Grundlagen des Kreativen Schreibens

Susanne Pavlovic (© Nina Thilo, Fürth)Nicht jede/r kann schreiben, aber jede/r kann schreiben lernen. Wenn du eine Geschichte zu erzählen hast, zeige ich dir das Handwerkszeug, um daraus ein packendes Leseabenteuer zu machen. Du erhältst eine Einführung in die Grundtechniken des Schreibens: aus einer Idee eine Handlung entwickeln, einen Konflikt aufbauen, Figuren entwickeln, Spannung erzeugen. Gemeinsam werden wir exemplarisch aus einer Grundidee das Gerüst einer Geschichte entwickeln.

Deine Fragen rund um Buchmarkt, Schreiben und Veröffentlichen beantworte ich gerne.

Referent: Susanne Pavlovic

 

Jetzt mal von vorne – Wie du gut in deine Geschichte hineinfindest

Susanne Pavlovic (© Nina Thilo, Fürth)Der Cursor blinkt, die Seite bleibt leer. Wo ist mein erster Satz?

Ich zeige dir nicht nur, wie und wo du ihn findest, sondern auch, was er können muss, damit er den Leser direkt in deinen Text zieht. Ich gebe dir eine Checkliste für deinen eigenen Romananfang, zeige exemplarisch Stärken und Schwächen bekannter Romananfänge und tüftele mit dir deinen perfekten ersten Satz aus. Gerne kannst du deinen eigenen Roman- oder Geschichtenanfang mitbringen und besprechen lassen.

Deine Fragen rund um Buchmarkt, Schreiben und Veröffentlichen beantworte ich gerne.

Referent: Susanne Pavlovic

 

Weltenschöpfer - Welten für Fantasy-Romane entwerfen

Bernhard Hennen (© Mark Mornik)Wie schaffe ich es, dass sich meine Fantasywelt glaubwürdig anfühlt? Bestsellerautor Bernhard Hennen plaudert aus dem Nähkästchen und verrät seine Tricks und größten Pannen. Geographie, Namen, Kulturen, Geschichte, Kalender und Maßeinheiten … All dies können Stolpersteine sein oder die Chance die erdachte Welt wirklich eigen werden zu lassen. Wer sich zum Weltenschöpfer berufen fühlt, sollte diese 90 Minuten nicht verpassen

Referent: Bernhard Hennen

 

Zauberschüler - Magiesysteme für Fantasy-Romane entwerfen

Robert Corvus (© Gustav Kuhweide, Köln)Magie – der Eckstein einer jeden Fantasywelt.
Erfordert das Wirken von Zauberei ein jahrelanges Studium oder ein Blutopfer?

Vermag die Magie, einen Wald in einen Lavasee zu verwandeln, oder kann sie lediglich das Licht einer Laterne ersetzen?
Wenn es magische Schwerter gibt – deckt sich dann auch der Mittagstisch von selbst?

Beim Entwurf einer Fantasywelt spielt das Magiekonzept eine entscheidende Rolle. Robert Corvus stellt einige Möglichkeiten vor, bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Arbeitsgruppen verschiedene Szenarien entwerfen.

In diesem Workshop entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Magiesysteme für unterschiedliche Arten von Fantasygeschichten. Jeder, der Schreibzeug und gute Laune mitbringt, kann sich anmelden.

Referent: Robert Corvus

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Darbietung

Fechten wie die Piraten

Fechten (© 2016, Christian Müller)Historisches Fechten mit dem Dussack. Dieser Workshop richtet sich an Anfänger. Wir trainieren mit Holzwaffen (werden von uns gestellt).

Der Dussack ist eine Waffe des 16. und 17. Jahrhunderts. Er ist eine Weiterentwicklung des langen Messers mit gebogener Klinge und komplexem Griff. Später wird aus dem Dussack der Säbel werden. Insbesondere die Entersäbel welche bei der Marine bis ins 19. Jhd. benutzt wurden, weisen eine große Ähnlichkeit mit dem Dussack auf. In diesem Workshop werden wir grundlegende Kampftechniken zum Fechten mit dem Dussack vermitteln.

Für das Training sind bequeme Kleidung und evtl. etwas zu Trinken angebracht. Da wir hier Kampfsport betreiben, bitten wir euch, trotz Festvalstimmung nüchtern zu erscheinen. Offensichtlich betrunkene Teilnehmer müssen wir leider aus Sicherheitsgründen ausschließen.

Zudem bringt ihr bitte zu Workshopbeginn die unterschriebene Haftungsausschlusserklärung und für Minderjährige zusätzlich die Einverständniserklärung der Eltern mit. Der Workshop ist für Kinder ab 12 geeignet.

Referent: Christian Stickel (Fechtschule "Solve et Coagula")

 

Groß und Rund - Fechten mit dem großen Rundschild

Fechten (© Frank Trömel)In diesem Workshop, bekommt ihr einen kleinen Einblick in die Grundlagen des Fechtens mit dem großen Rundschild.

Der große Rundschild dürfte, den meisten, durch die mehr oder weniger gelungene Darstellung frühmittelalterlicher Schildwälle in Film und Fernsehen bekannt sein.

Doch sind die Einsatzmöglichkeiten dieser Waffe weit vielfältiger:
- Einzelkampf Mann gegen Mann
- in kleinen 2 oder 3 Mann Teams oder
- als Teil eines große Schildwalls.

Im Workshop geben wir euch einen kleinen Überblick im Umgang mit dem Schwert/Schild, im Einzel und bei ausreichender Teilnehmerzahl auch im Fechten im Schildwall/Team.

Dieser Workshop richtet sich an Anfänger, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Wir trainieren mit Holzwaffen (werden von uns gestellt).

Für das Training sind bequeme Kleidung und etwas zu trinken zu empfehlen.

Da wir hier Kampfsport betreiben, bitten wir euch, trotz Festvalstimmung, nüchtern zu erscheinen. Offensichtlich betrunkene Teilnehmer müssen wir leider aus Sicherheitsgründen ausschließen.

Zudem bringt ihr bitte zu Workshopbeginn die unterschriebene Haftungsausschlusserklärung und für Minderjährige zusätzlich die Einverständniserklärung der Eltern mit. Der Workshop ist für Kinder ab 12 geeignet.

Referent: Frank Trömel (Fechtschule "Solve et Coagula")

 

Fechten mit der Sichel nach Paulus Hector Mair

Fechten mit der Sichel (© 2017, Christian Stickel)Die Sichel ist den meisten Menschen vermutlich als ein Bauernwerkzeug bekannt. Aber auch Bauern hatten ihre Feinde und richtig verwendet kann die Sichel zu einer sehr effektiven Nahkampfwaffe werden.

Paulus Hector Mair hat im 16. Jahrhundert Fechtstücke zum Kampf mit der Sichel dokumentiert. Aus diesen Stücken haben wir ein paar grundlegende Prinzipien zum Kampf mit der Sichel herausgearbeitet, die wir euch anhand verschiedener Techniken vermitteln werden.

Wenn Ihr sehen wollt wie das aussehen kann, dann schaut einfach in unseren Youtube Kanal.

Dieser Workshop richtet sich an Anfänger und Freunde der Kampfkunst. Wir trainieren mit sicheren Trainingswaffen, die von uns gestellt werden.

Für das Training sind bequeme Kleidung und evtl. etwas zu Trinken angebracht. Da wir hier Kampfsport betreiben, bitten wir euch, trotz Festvalstimmung nüchtern zu erscheinen. Offensichtlich betrunkene Teilnehmer müssen wir leider aus Sicherheitsgründen ausschließen.

Zudem bringt ihr bitte zu Workshopbeginn die unterschriebene Haftungsausschlusserklärung und für Minderjährige zusätzlich die Einverständniserklärung der Eltern mit. Der Workshop ist für Kinder ab 12 geeignet.

Referent: Christian Stickel (Fechtschule "Solve et Coagula")

 

Historische Tänze vom Mittelalter bis zum Frühbarock


Historische Tänze (© Saltatio Burgus)Workshop 1 (HT1): Tänze aus der Renaissance und dem Frühbarock

Hier werden historisch authentische Tänze aus der Renaissance (15. und 16. Jahrhundert) und dem Frühbarock (17. Jahrhundert) vorgestellt. Einfache Tänze dieser Zeit wie Branles, Schreittänze und Gassentänze und deren Tanzschritte werden, auch für Anfänger leicht verständlich erläutert und und anschließend getanzt.

 

Workshop 2 (HT2): Larptänze

Historische Tänze (© Saltatio Burgus)Hier werden bekannte Tänze aus der Larp-Szene erläutert und getanzt. Diese Tänze können historischen Ursprunges sein, müssen es aber nicht. Viele dieser Tänze sind neueren Ursprunges und kommen aus der Folk – Szene oder sind sogenannte „Gassentänze“ aus England. Trotzdem machen sie sehr viel Spaß und werden deshalb auf vielen Mittelaltermärkten gern getanzt.

 

Workshop 3 (HT3): Tänze aus der Renaissance und dem Frühbarock

Historische Tänze (© Saltatio Burgus)Hier werden historisch authentische Tänze aus der Renaissance (15. und 16. Jahrhundert) und dem Frühbarock (17. Jahrhundert) vorgestellt. Einfache Tänze dieser Zeit wie Branles, Schreittänze und Gassentänze und deren Tanzschritte werden, auch für Anfänger leicht verständlich erläutert und und anschließend getanzt.

 

Referent: Thomas Müller (Saltatio Burgus)

 

Mittelalterlicher Stockkampf

Stockkampf (© 2016, Christian Müller)Der Stock ist eine der ältesten Waffen überhaupt und bei richtigem Einsatz äußerst effektiv. In fast jeder Kultur und Epoche haben sich Kampfstile mit dem Stock entwickelt. Wir vermitteln euch hier den grundlegenden Umgang mit dem Stock als Waffe und werden auch eine kleine Kampfsequenz einüben.

Dieser Workshop richtet sich an Anfänger. Für Trainingswaffen sorgen wir. Für das Training sind bequeme Kleidung und evtl. etwas zu Trinken angebracht. Da wir hier Kampfsport betreiben, bitten wir euch trotz Festvalstimmung nüchtern zu erscheinen. Offensichtlich betrunkene Teilnehmer müssen wir leider aus Sicherheitsgründen ausschließen.

Zudem bringt ihr bitte zu Workshopbeginn die unterschriebene Haftungsausschlusserklärung und für Minderjährige zusätzlich die Einverständniserklärung der Eltern mit. Der Workshop ist für Kinder ab 12 geeignet.

Referent: Christian Stickel (Fechtschule "Solve et Coagula")

 

Orientalischer Tanz

Orientalischer Tanz (© Seraphia)Wer in die Faszination des orientalischen Tanzes mit seinen weichen, fließenden Bewegungen eintauchen möchte, der kann in diesem Workshop erste Grundbewegungen erlernen. Der Kurs beginnt mit dem Vorstellen der Basisbewegungen Wippe, Kippe, Twist und einfachen.

Schrittkombinationen, welche Stück für Stück erlernt und zum Ende des Workshops miteinander kombiniert werden.

Dieser Workshop richtet sich an Teilnehmer jeden Alters und Formats – auch Männer sind herzlich willkommen! Wenn möglich, sollte gute Laune, ein klimperfreies Hüfttuch und bequeme Kleidung mitgebracht werden.

Referent: Seraphia

 

Zwei Hände, zwei Waffen - Historisches Fechten mit Schwert und Buckler

Fechten (© 2016, Christian Müller)In diesem Workshop lernt ihr grundlegende Techniken im Umgang mit Schwert und Buckler. Buckler sind ca. 30 cm kleine Rundschilde, die im Mittelalter bei Fusskämpfern weit verbreitet waren. Ob für Duelle, Raubüberfälle, Plünderungen oder Schlachten, Einhandschwerter und Buckler waren auf Grund ihrer Handlichkeit überall einsetzbar.

Dieser Workshop richtet sich an Anfänger. Wir trainieren mit Holzwaffen (werden von uns gestellt). Wer ein eigenes Einhandschwert oder sogar einen Buckler besitzt, darf diese gerne mitbringen. Für das Training sind bequeme Kleidung und evtl. etwas zu Trinken angebracht. Da wir hier Kampfsport betreiben, bitten wir euch, trotz Festvalstimmung nüchtern zu erscheinen. Offensichtlich betrunkene Teilnehmer müssen wir leider aus Sicherheitsgründen ausschließen.

Zudem bringt ihr bitte zu Workshopbeginn die unterschriebene Haftungsausschlusserklärung und für Minderjährige zusätzlich die Einverständniserklärung der Eltern mit. Der Workshop ist für Kinder ab 12 geeignet.

Referent: Frank Trömel (Fechtschule "Solve et Coagula")

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Musik

Bodhran

Markus Pede (© 2016 Christian Müller)Nicht ohne Grund wird die Bodhran als „Herzschlag“ des Irish Folks (irish traditional music) bezeichnet. Mit ihr wird der Rhythmus vorgegeben und wenn die Bodhran geschickt eingesetzt wird, verleiht sie dieser schönen Musik die richtige Würze.

Wer nun schon immer einmal eine Bodhran ausprobieren wollte, oder das Spielen dieses Instrumentes erlernen will, ist bei diesem Workshop genau richtig.

Genauer gesagt richtet sich dieser Workshop an alle die mit der Bodhran neu anfangen wollen und hierzu den richtigen Einstieg suchen.

Im Workshop selbst werden neben einer kurzen Einführung, die Grundlagen des Spielens vermittelt.

Angefangen mit der Haltung der Bodhran und des Tippers (Schlägel), bis hin zum Zusammenspiel mit anderen Musikern werden u.a. auch die zwei Rhythmusarten Jig (6/8) und Reel (4/4) erklärt und auch erste Schlagmuster, sowie Betonungen dazu vermittelt.

Da man für das Spielen der Bodhran keine Notenkenntnisse benötigt, ist ein wenig Taktgefühl und Freude an der Musik das einzige was man mitbringen kann.

Referent: Markus Pede (ClanMakeNoise)

 

Cajon

Cajon (© Kai Prawitt)Die peruanische Kistentrommel ist wohl auch hierzulande inzwischen kein Geheimtipp mehr, bietet sie doch, auch aufgrund der intuitiven Spielweise, einen perfekten Einstieg in die Welt der Perkussion.

Der Crash Course ist ein kompakter Workshop zum Kennenlernen des Cajons und ist bestens zum Reinschnuppern für Trommler jedes Alters geeignet.

Wir beschäftigen uns u.a. intensiv mit den Grundtechniken und ersten Rhythmen auf dem Cajon, begleiten Songs und spielen gemeinsam als Ensemble. Für die Teilnahme sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig. Instrumente werden für den Workshop zur Verfügung gestellt.

Referent: Kai Prawitt

 

Didgeridoo für Anfänger

Didgeridoo (© Winfried Zühlke)Dieser Workshop ist für Anfänger gedacht, die auch einmal Didgeridoo spielen möchten bzw. das Instrument ausprobieren will. Auf verständliche Weise wird erklärt und geübt, wie der erste Ton entsteht. Danach werden Möglichkeiten der Tonerzeugung und Variationen des Tons probiert.

  • Wie setze ich das Didgeridoo an?
  • Wie blase ich in das Instrument?
  • Wie erzeuge ich Rhythmus?
  • Welche Töne kann ich erzeugen?

Diese und andere Fragen werden im Workshop beantwortet.
Es wird für jeden Teilnehmer ein Instrument gestellt. Eigene Instrumente sind willkommen.

Referent: Winfried Zühlke (Zehlendigj)

 

Drehleier

Drehleier (© 2016 Alex Zwingmann)Heute ist die Drehleier aus der modernen Folk- und Mittelaltermusik kaum mehr wegzudenken.
Bands wie OMNIA, ELUVEITIE oder FIOLKA schätzen die klanglichen Möglichkeiten und den einzigartigen Sound.

Wer eine Drehleier nicht nur aus der Entfernung betrachten möchte, hat hier die Möglichkeit, selbst einmal Hand anzulegen.
Anhand eines einfachen Stückes werdet ihr die Grundtechniken des Melodiespiels, sowie deren rhythmischen Begleitung auf der Schnarre kennenlernen.
Auch Teilnehmer der vergangenen Jahre werden voll auf ihre Kosten kommen

Notenkenntnisse oder musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Instrumente könnt ihr euch direkt bei Alex für 10,00 € ausleihen.

Referent: Alex Zwingmann (Fiolka)

 

Dudelsack

Dudelsack (© 2016 Alex Zwingmann)Auch dieses Jahr bietet Alex seine beliebten Dudelsackworkshops auf dem Festival Mediaval an.

„Was, du spielst Dudelsack? Trägst du dann auch einen Kilt?“
Keine Sorge. In diesem Kurs müsst ihr nicht im Röckchen erscheinen.

Dieser Kurs soll allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich selbst einmal am Dudelsack auszuprobieren. Gespielt wird hier auf sogenannten „Hümmelchen“. Das sind leisere Instrumente, die sich, aufgrund ihres geringen Spieldrucks, besonders zum Erlernen des Dudelsackspielens eignen.
Neben der korrekten Blastechnik beschäftigen wir uns mit einfachen Melodien und beantworten u.a. die Frage, warum der Kilt in diesem Workshop zuhause bleiben durfte.

Nach dem Kurs besteht zudem die Möglichkeit, euer Workshophümmelchen käuflich zu erwerben.

Instrumente könnt ihr euch direkt bei Alex für 10,00 € ausleihen.

Weitere Informationen hierzu bekommt ihr, auch vorab, per Email bei Alex: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Referent: Alex Zwingmann (Fiolka)

 

Tin Whistle

Tin Whistle mit Ella (© 2017 Christian Müller)Die Tin Whistle stammt ursprünglich von den britischen Inseln und gehört in Irland auch heute noch zu den verbreitetsten Instrumenten. Ihren unverwechselbar hellen Klang hört man allerdings schon lange nicht mehr nur auf Irish Folk Sessions: Auch in der Mittelalter- und Folk-Rock-Szene hat die kleine Blechflöte in den vergangenen Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt und gehört mittlerweile zum Standardinstrumentarium von Bands wie Schandmaul, Eluveitie oder Fuchsteufelswild.

 

Workshop 1 (TwA1) + 2 (TwA2): Tin Whistle für Anfänger

In diesem Workshop lernt ihr anhand eines einfachen irischen Instrumentalstücks die Grundlagen des Melodienspiels. Außerdem lernt ihr ein paar einfache Verzierungen kennen, mit denen ihr den charakteristischen Klang der Tin Whistle eindrucksvoll zur Geltung bringen könnt. Notenkenntnisse oder musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Gerne dürft ihr eure eigene Tin Whistle oder Low Whistle (Tonart D) mitbringen. Ansonsten gibt es für 5 € Leihinstrumente der Marke Generation.

Bei allen weiteren Fragen (z.B. zum Schwierigkeitsgrad oder den Inhalten der einzelnen Workshops), schreibt einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Workshop 3 (TwB1): Tin Whistle der Aufbau-Workshop

Dieser Aufbaukurs knüpft an den Workshop Tin Whistle 1 an. Die bereits erlernten Grundtechniken des Melodiespiels werden anhand eines weiteren Instrumentalstücks vertieft. Zusätzlich lernt ihr Verzierungstechniken kennen, mit denen ihr jedem Song ein unverwechselbar „irisches“ Flair verleihen könnt. Notenkenntnisse oder musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Gerne dürft ihr eure eigene Tin Whistle oder Low Whistle (Tonart D) mitbringen. Ansonsten gibt es für 5 € Leihinstrumente der Marke Generation.

Bei allen weiteren Fragen (z.B. zum Schwierigkeitsgrad oder den Inhalten der einzelnen Workshops), schreibt einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Referent: Ella Zlotos (FuchsTeufelsWild

 

Lerne die Zirkularatmung für‘s Didgeridoo (für Fortgeschrittene)

Zirkularatmung beim Didgeridoo (© Winfried Zühlke)Dieses Jahr bietet Winne etwas besonderes in seinem Workshop. Jeder der ein bisschen Didgeridoo spielen gelernt hat, möchte irgendwann die Zirkularatmung erlernen. Diese ist nicht leicht und das Lernen dauert länger als man denkt. Wer bisher ohne Erfolg versucht hat die Zirkularatmung zu lernen ist in diesem Workshop gut aufgehoben.

Die Zirkularatmung wird in allen Details vollständig erklärt. Jeder Teilnehmer lernt die einzelnen Sequenzen der Zirkularatmung kennen und üben. Als nächstes werden die einzelnen Sequenzen in Übungen verbunden. Daraus ergibt sich die Zirkularatmung. Es folgen Übungen um die Zirkularatmung zu trainieren. Am Ende des Workshops kennt jeder Teilnehmer das Prinzip der Zirkularatmung.

Mit dieser Grundlage kann das Erlernte Zuhause zum perfekten Spiel vertieft werden. Winne spielt und lehrt Didgeridoo, Obertonflöte, Maultrommel, singt Oberton und Kehlgesang. Seine Technik der Zirkularatmung ist leicht zu erlernen. Es wird für jeden Teilnehmer ein Instrument gestellt. Eigene Instrumente sind willkommen.

Referent: Winfried Zühlke (Zehlendigj)

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