Aktuelle Mitteilungen zu den Workshops beim Festival-Mediaval.

 

Zum 10 Mal gibt es die Workshops auf dem Festival-Mediaval (19.05.2018)

Auf dem diesjährigen Festival-Mediaval in Selb (Oberfranken/Bayern) feiern wir nicht nur erstklassige Musik zum Thema „Best of 10 years“, sondern wir feiern ebenfalls, dass zum 10. Mal Workshops auf dem Festival angeboten werden. Nachdem 2008 das erste Festival-Mediaval seine Pforten öffnete und das ein riesiger Erfolg wurde, hat man das Angebot in 2009 erweitert - unter anderem mit diversen Workshops.

Damals organisierte die Workshops Oliver Karolkewik. Er war einer der drei Festivalveranstalter. Mit dem zweiten Festival-Mediaval begann auch meine Arbeit als Helfer im Merchandise-Stand. Auch im Folgejahr arbeitete ich in diesem Stand, wobei ich dort schon in die Orga mit aufgenommen wurde. Das Konzept des Festival-Mediavals war so erfolgreich, das immer mehr Besucher kamen nach Selb und das Festival wuchs immer weiter. So wurde ich Anfang 2011 von Oliver Karolkewik gefragt, ob ich den Festivalbereich „Workshops“ für die Anmeldungen und Durchführung übernehmen könnte. Gerne übernahm ich die mir zusätzlich übertragenden Aufgaben parallel zum Merchandise-Stand. Nach dem 4. Festival-Mediaval wurde mir der Bereich vollständig von den drei Veranstaltern Karl-Heinz Schwarz, Rudolf Meier und Oliver Karolkewik übergeben.

Seit 2012, zum 5. Festival-Mediaval, organisiere ich nicht nur die Workshops, sondern führe alle dazu notwendigen Arbeiten davor, währenddessen und danach durch. Dazu gehört nicht nur die Workshopleiter auszusuchen, sondern auch Verträge, Abrechnungen, Buchhaltung, Webseitenpflege, Teilnehmerlisten usw. Ein Jahr später ging die eigene Webseite www.workshops-mediaval.eu online.

In den folgenden Jahren versuchte ich interessante Workshops anzubieten, das Anmeldeverfahren zu vereinfachen, den Ablauf zu effektiveren und eine Atmosphäre zu schaffen, so dass alle Teilnehmer, Workshopleiter und Mitarbeiter Spaß haben. Natürlich stelle ich fest, dass das eine oder andere nicht funktioniert. Dennoch waren und sind die Workshops sehr beliebt und es ist egal, ob es regnete oder die Sonne schien. Auch bei Regen sind Vorkehrungen geschaffen worden, dass die Workshops abgehalten werden können. Am Anfang wurden alle Workshops verteilt auf dem Festivalgelände abgehalten. Seit 2013 fanden und finden so gut wie alle Workshops rund um das Kriegerdenkmal statt. Eine Ausnahme gibt es bis heute, denn der Veranstalter möchte gerne einige Fecht-Workshops in der Arena und in der Goldbergbucht veranstaltet haben.

Es werden 40 Workshops in 21 Themenbereiche angeboten in diesem Jahr angeboten.

Neue Workshops sind: Seraphia zeigt euch den "Orientalischen Tanz". Habt ihr Lust auf einer Kiste zu sitzen und darauf rhythmisch zu schlagen? Dann steht euch Kai Prawitt mit seinem "Cajon" Workshop zur Verfügung. Wer die letzten Jahre mit dem Didgeridoo begonnen hat zu spielen, dem wird der Workshop "Zirkularatmung für‘s Didgeridoo" von Winfried Zühlke interessieren. Wollblume gibt euch einen Einblick in "Die Welt der Gewürze" aus der Sicht der 5 Elemente Küche.
„Fechten mit dem großen Rundschild“ zeigt euch Frank Trömel und durch den Erfolg im vergangenen Jahr, werden gleich vier Literatur-Workshops von top Autoren gehalten. "Erzähl deine Geschichte!" und "Wie du gut in deine Geschichte hineinfindest" von Susanne Pavlovic, "Zauberschüler - Magiesysteme für Fantasy-Romane" mit Robert Corvus und Bernhard Hennen mit seinem Workshop "Weltenschöpfer - Welten für Fantasy-Romane entwerfen“.

Ebenfalls werden auch bekannte Workshops angeboten. Unteranderem sind das: „Drehleier“ & „Dudelsack“ mit Alex Zwingmann, „Funke, Zunder, Lagerfeuer“ mit Michael Goretzki, „Hildegard-Heilkunde“ inklusive Verkostung von der Hildegard von Bingen-Botschafterin Andrea Lange-Eibl, verschiedene Fecht-Workshops von Christian Stickel und „Saltatio Burgus“ unter der Leitung von Thomas Müller zeigt euch verschiedene historische Tänze. Holger Funke, von Poeta Magica, möchte euch das schwedische Nationalinstrument „Nyckelharpa“ näher bringen und das irische Flöteninstrument „Tin Whistle“ lernt ihr bei Ella Zlotos von „FuchsTeufelsWild“.

Also schaut vorbei und informiert euch über die tollen Workshops in Selb. Wer sicher sein möchte einen Teilnehmerin- bzw. Teilnehmerplatz zu bekommen, sollte sich bereits jetzt über die Online-Anmeldung anmelden.

Informationen und Anmeldung unter http://www.workshops-mediaval.eu
Online-Anmeldeschluss ist der 22.08.2018.

In den kommenden Wochen werden alle Referenten auch auf Facebook vorgestellt. Auf der Workshop-Webseite könnt ihr bereits jetzt euch über die Referenten informieren.

Viele Grüße

Christian

 

 

Die Workshops haben nun einen einheitlichen Preis (16.05.2018)

Vielleicht habt ihr es schon bemerkt: in diesem Jahr zum 11. Festival-Mediaval (6. - 9. September 2018) hat es diverse Änderungen gegeben.

Alle Workshops haben nun eine einheitliche Länge von 90 Minuten und nicht wie in der Vergangenheit mal 60, mal 90 oder sogar 120 Minuten. Außerdem sind die Preise gleichgesetzt. Egal welchen Workshop der Teilnehmer bucht, zahlt er einen einheitlichen Preis - nämlich 37,00 Euro. Das wird viele verwundern, und der Geldbeutel wird sicherlich das ein oder andre Mal ein deutliches „Autsch“ bei der Kursauswahl von sich gegeben haben, was ich als Workshop-Organisator durchaus verstehen kann.

Das kann sicherlich abschreckend wirken, wenn man folgendes nicht bedenkt. Wie kommt es nun zu dieser merklichen Veränderung? Es verstecken sich hier u. a. der ganze Organisationsaufwand der Workshop-Planung. Denn auch hier gilt: nach dem Festival ist vor dem Festival. Für die Workshops wird jedes Jahr überlegt, welche Workshops der vergangenen Jahre wieder ins Programm genommen werden sollen. Gleichzeitig soll aber auch die Vielfalt erhalten bleiben, und so geht die Suche nach neuen Workshop-Ideen und Referenten los.

Dann geht es in die Verhandlungen: was soll in den Workshops angeboten werden, was wird als zusätzliches Equipment benötigt (z. B. Licht- und Tonequipment, oder Tische und Stühle), zudem wird das Honorar für den Referenten (z. B. Festgage oder Teilnehmerabhängig) verhandelt. Sobald die Details stehen, wird ein Vertrag aufgesetzt, der zur Unterschrift an den Referenten verschickt wird. Sobald dieser wieder unterschrieben zurück ist, wird dieser in die Dokumentation und das Buchungssystem eingetragen. Natürlich kommen in diese Dokumentation und Buchungssystem auch die Workshop- und Referentenbeschreibungen dazu. Sobald genügend Verträge eingegangen sind, werden die Workshop-Seiten im Internet und auf Facebook aktualisiert.

Dann wird das Buchungsystem ab Frühjahr getestet und nach erfolgreichem Test scharf geschaltet. Die Buchungen müssen dann mit den Zahlungseingängen abgeglichen werden, die Teilnehmerlisten aktualisiert werden, und auch für das Mediaval selber vorbereitet werden. Gleichzeitig gehen ja auch auf den einschlägigen Internetseiten die Vorstellungen für die Referenten und die Workshops selber online, die vorbereitet werden müssen.

Eine Woche vor dem Festival-Mediaval macht sich die Workshop-Crew auf den Weg nach Selb: die Workshop-Zelte müssen aufgebaut werden, das benötigte Zubehör wie Technik und Tische muss an der entsprechende Stelle aufgebaut werden. Die „Büroorganisation“ wird mit der Deko aufgebaut, und alles wird Festivaltauglich gestaltet. Und dann geht es los: unsere lieben Gäste kommen uns besuchen, buchen Workshops, holen ihre Münzen ab, gehen zu den Kursen, besuchen die Crew. Und so geht ein Mediaval schneller rum als einem manchmal lieb ist.

Doch oh weh, wer packt das alles wieder ins Auto? Die ganzen Abrechnungen, das ganze Zubehör. Die Zelte müssen weg, und der Platz besenrein hinterlassen werden. Daheim? Ja da kommt der Mediaval-Kater, und trotzdem muss die Buchhaltung gemacht werden, die Unterlagen sortiert und abgeheftet werden. Als letztes ein Resümee für die Crew, aber auch für den Festivalveranstalter: Was lief dieses Jahr gut und was kann man verbessern? Welche Kurse waren gefragt und welche nicht? Ja, und dann fängt man von vorne an: Welche Kurse bietet man wieder an? Welche Rückmeldungen kamen von den Teilnehmern? Welcher Referent möchte wieder dabei sein und welcher pausiert, bzw. möchte etwas andres anbieten? Und dann kommt der Zeitplan für die Künstler und man plant die Zeiten für die Workshops und die Plätze…

Ihr seht, eigentlich beschäftige mich die Workshops das ganze Jahr über und das parallel zu meinem Hauptberuf. Und da man das auch in einer gewissen Weise wertgeschätzt haben möchte, wurde ein Konzept von mir entwickelt, bei dem alle was von haben. Ihr als Gäste sollt schließlich vom Workshop viel mitnehmen können („Preis-Leistungs-Verhältnis“). Der Referent soll gleichzeitig auch einen Anreiz haben, einen tollen Kurs zu geben, und auch die Möglichkeit haben, das Ganze mit Anreise, Planung und Vorbereitung stemmen zu können. Und die Crew möchte natürlich auch nicht auf ihren Kosten sitzen bleiben.

Viele Grüße

Christian